#15 Apple, Aufbau, Aufbruch: Stefan Langefeld über Karriere, Mut und Medienwandel

Shownotes

In dieser Folge von ROCKY TALKS – Erfolg ist (d)eine Entscheidung ist Stefan Langefeld zu Gast. Gemeinsam sprechen wir über einen beeindruckenden Karriereweg, der ihn vom Bodensee über die frühe Musik- und Medienwelt bis in internationale Führungsrollen bei Top Playern der Branche geführt hat. Ein besonderer Fokus liegt auf seiner Zeit bei Apple, wo Stefan in einer frühen und hochdynamischen Phase, u.a. den Launch von iTunes in Deutschland mitverantwortete und in zahlreichen internationalen Märkten vorantrieb. Er gibt spannende Einblicke in die Apple-Kultur, die Arbeitsweise eines der wertvollsten Unternehmen der Welt, den Anspruch an Präzision, Verantwortung und Tempo sowie in die Zeit rund um den iPhone-Aufbruch.

Darüber hinaus sprechen wir über Stefans Weg von MTV und 9Live über Premiere/Sky bis hin zu seiner heutigen Rolle als Videociety Geschäftsführer und Investor. Es geht um Mentoren und unternehmerisches Denken oder selbst um die gaußsche Normalverteilung.

Eine Folge über Aufbauarbeit, internationale Perspektiven und „Rocky Moments“ mit Erfolgsgeschichten die alles andere als linear verlaufen.

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LinkedIn: Stefan Langefeld

Managing Director bei Enteractive GmbH

Credit

Hosts: Berti Schötterl, Ramy Nasser Produktion: Ramy Nasser, Berti Schötterl, Estela Martinez Schnitt: Estela Martinez

Intro und Outro: Blaskovic - "Cowboy Stories"

Transkript anzeigen

00:00:18: Heute zu Gast, Stefan Langefeld.

00:00:20: Lieber Stefan, danke dass du unsere Einladung gefolgt bist hier nach München und wir haben gerade über Espresso und ein Tag gesprochen.

00:00:28: Frühlingstag heute!

00:00:30: Wie startest du eigentlich deinen Tag?

00:00:33: Oh das ist eine sehr gute Frage.

00:00:34: es hängt vom Tag ab was sozusagen ansteht aber grundsätzlich eigentlich Bad Habit ist schnell der Griff zum Handy und mal so checken was die neuesten Nachrichten.

00:00:46: Aber so geht es dann meistens los und ja, wieder so ist er als Familienvater Kinder fertig machen.

00:00:53: Und in die Schule verbringen sozusagen und damit startet wenn ich in München bin meistens der Tag und ansonsten in Hamburg ähnlich?

00:01:03: Dann aber natürlich auch straight ins Office.

00:01:06: Fantastisch!

00:01:07: Wir sind hier kurz vor dem Wochenende.

00:01:09: von daher hoffentlich ein guter Ausklang für dich mit dem Podcast uns zu meiner linken, der liebe Berti.

00:01:15: Ja, apropos Ausklang für uns auch.

00:01:17: Wir freuen uns jetzt drauf mit dir jetzt noch mal die knappe Stunde zu verbringen und einige Fragen dir zu stellen.

00:01:23: Breiten Blumenstrauß an Themen den wir uns heute anschauen werden.

00:01:26: wie wir immer starten das ist bei uns so üblich ist dass wir unseren Gast fragen wie er denn zudem geworden ist der Heute ist Und so auch bei dir Wie ging's los?

00:01:34: Wie kam es dazu Dass du jetzt heute hier bist wo Du bist und nimm uns einfach mal mit und erklär uns Mal dein Werdegang.

00:01:41: Oh ja, das ist eine sehr gute Frage.

00:01:43: Also gestartet oder sozusagen gebürtig komme ich vom Bodensee bin geboren, ich sage immer technisch geboren in Konstanz und aufgewachsen in Meersburg.

00:01:53: warum technisch?

00:01:53: Weil es nur ein Krankenhaus in Konstans gab und nicht in Meeresburg.

00:01:58: Das heißt für alle die aus Baden-Württemberg kommen werden das sehr genau wissen weil dann immer die erste frage bist du badener oder schwarbe?

00:02:05: Die Antwort ist beides weil Konstanz ist regierungsbezirk Freiburg und damit badner.

00:02:11: Ich bin aber auf der anderen Seeseite aufgewachsen und das ist Regierungsbezirk Stuttgart, also Schwaben.

00:02:16: Und dann kommt noch dazu dass er die Schweiz angrenzt und natürlich Bayern und auch Österreich und da können wir sicherlich später noch darauf zu sprechen, aber das hat mich schon sehr früh geprägt.

00:02:26: eine gewisse, ich sage es jetzt mal hochtrabend internationalisierung Aber verschiedene Kulturen im wahrsten Sinne des Wortes.

00:02:32: Also ich verstehe bis heute Schweizerdeutsch so bis unter Zürich.

00:02:35: südlich zürich geht's noch gut weil es da bin ich denn raus Aber das hat mir schon das eine oder andere Mal in Verhandlungen große Aha-Momente beschert.

00:02:44: Genau und von da aus ging es dann so mit fünfzehn sind wir beruflich, mein Vater war damals bei Dornier vielleicht noch ein Begriff, mein Vaters Luft- und Raumfahrtingenieur.

00:02:54: Und ich ist danach Freiburg gewechselt und so bin ich dann, hab den zweiten Teil meiner Jugend in Freiburk verbracht.

00:03:00: Von da aus gings nach dem Abitur erst mal zum Studium nach Freiburt Volkswirtschaftslehre Beziehungsweise davor bei der Bundeswehr.

00:03:11: Und war tatsächlich einer der Letzten, die die Bundeswehr glaube ich gemacht haben.

00:03:15: und von da aus dann... Da kommen wir sicherlich im Detail jetzt auch noch mal dazu später nach Hannover zum Studium und dann auch schon München also bin schon sehr lange hier.

00:03:24: Mir ist aufgefallen und du hast ja Bezug zum Dreiländereck genommen denn Wir haben ja eine Angrenzung an Österreich und Schweiz und hast dann noch gesagt und Bayern das fand ich nicht

00:03:34: international

00:03:37: ganz spannende Und wir achten auf die Details, aber Spaß beiseite.

00:03:42: Spannende Region tatsächlich wirklich viel Einfluss.

00:03:44: hat dich das ein Stück weit auch geprägt in den Regionen groß zu werden?

00:03:50: Die Schweiz und Österreicher haben ja sozusagen auch die Nähe zu uns gesucht und umgedreht.

00:03:57: du zu den Ländern?

00:03:59: Absolut, ja.

00:04:00: Also wenn man noch weiter zurück in der Historie geht war Konstanz sogar mal und gehörte mal sozusagen zu Österreich.

00:04:06: das habe ich sehr spät rausgefunden wusste ich gar nicht.

00:04:09: was mich aber sehr geprägt hat in der Region ist dass ich sage immer der Bodensee wie werde sicher schon mal da gewesen sein hatte mit Deutschland nichts zu tun.

00:04:18: also das ist so finde ich ein Kosmos für sich selber.

00:04:21: also erzähle auch immer gerne.

00:04:22: als ich dann nach Freiburg gezogen bin da gab es eine Straßenbahn.

00:04:24: das war für mich so.

00:04:26: Ich weiß nicht, ich jetzt aus Gärmering nach Berlin ziehen würde.

00:04:30: Also das war ein crazy Großstadt und es ist so'n kleiner Kosmos sehr touristisch geprägt also auch Meersburg, fünftausend Einwohner zu der Zeit im Sommer, fünfzehntausend!

00:04:42: Und da ging's doch schon tatsächlich dann los mit meinen ersten Jobs.

00:04:45: Ich hab mir zwölf im Droste-Hülshoffmuseum Karten verkauft.

00:04:48: Das war mein erster Job.

00:04:50: damit habe ich das erste Geld verdient.

00:04:52: Dann in der Schule auch schon ein Thema, das sich dann durch mein ganzes Leben zieht.

00:04:56: Das Thema Musik habe ich dann immer Schallplatten.

00:04:59: Damals gab es noch Venülplatten bestellt und vertrieben.

00:05:03: Und ja also das war eine sehr prägende Zeit am Bodensee, da viel tief!

00:05:07: Wie warst du denn so in deiner Jugend dort aufzuwachsen?

00:05:10: Du hast dich schon erzählt mit zwölf.

00:05:11: Warst du dann sehr früh schon in der Arbeitswelt unterwegs und hast dir versucht was dazu zu verdienen?

00:05:15: Was waren denn sonst noch Interessen von

00:05:16: dir?!

00:05:18: Also logischerweise am See ist natürlich immer super viel Wassersport im Sommer, also verbringt viel Zeit im Freitbad.

00:05:25: Viel Schwimmen

00:05:26: etc.,

00:05:27: und was auch das Besondere an dem See ist nicht nur der See selber sondern du hast ja sozusagen im Backdrop wieder man das Neudeutsch sagen würde die Alpen.

00:05:37: Und da ist eben sehr früh auch meine Leidenschaft bis heute zum Skifahren geweckt worden.

00:05:42: Wir hatten damals so eine älterne Pacht im Voralberg und waren da eigentlich jedes Wochenende entweder zum Wandern oder zum Skivahren, also es gibt schon eine tiefen Verbundenheit mit mir zu den Bergen.

00:05:51: Deswegen ist natürlich München eigentlich auch die perfekte Location und meine Frau und ich haben damals auch am Schleersee geheiratet und das ist gefühlt ja ein bisschen Mini-Bodensee, also eingedampfter Bodensee.

00:06:04: Absolut!

00:06:06: Touristisch nach wie vor sehr beliebt.

00:06:09: Bist du denn auch ab und zu mal auf Abwägen am Gardasee oder am Komasee?

00:06:13: Oder kommt es nicht in die Tüte?

00:06:15: Ja, nicht in den Tüten zu betrieben!

00:06:16: Also natürlich wie ein guter Münchner sich das gehört war man selbstverständlich öfter schon am Gardensee.

00:06:23: aber ich finde logistisch ein ziemlich alt Traum.

00:06:25: also ich bewundere immer alle Leute die sich da auf diesen Weg machen jetzt auch mit der Brenna Autobahn an den ganzen Baustellen.

00:06:32: Das ist wunderschön da, aber es ist jetzt nicht die Topdestination für uns.

00:06:39: Verstanden!

00:06:40: Aber letztlich hattest du sowieso mit zwölf und dann später andere Interessen... Wie kam's dazu, dass du gesagt hast Mensch ich würde gerne mal anfangen ein bisschen was zu verdienen?

00:06:47: Es ist ja recht früh, zwölfe Jahre.

00:06:50: Das ist richtig.

00:06:51: das hatte sich ergeben durch einen Kumpel von mir der das als Job gemacht hat und wollte aufhören und suchten eine Nachfolge.

00:06:59: und so kam das.

00:07:00: Und das war sozusagen tatsächlich im wahrsten Sinne des Wortes der erste Sales Job, weil man da nicht nur Karten verkauft hat.

00:07:07: Sondern Neudeutsch würde man sagen Abselling noch gemacht hat.

00:07:10: Im Sinne von... Da gab es verschiedene Pakete mit noch zusätzlicher Führungen und auch im Gift Shop, also im Museumshop.

00:07:20: Das haben wir große Freude gemacht!

00:07:21: Und das ist ein Thema, dass sich ja bis heute bei mir durchzieht, das ganze Thema Business Development neue Dinge aufbauen und da glaube ich schon, dass sich da auch so ein bisschen der Grundstein für gelegt hat.

00:07:32: Wir werden ja dann noch auf diese sehr spannenden Stationen kommen und da freue ich mich schon sehr darauf, auch damalige Fragen stellen zu können.

00:07:38: aber vorab du hast das Studium schon kurz angesprochen.

00:07:42: was hast Du da studiert?

00:07:43: Welche Interessen hattest Du denn zu dieser Zeit und wie ging es da weiter?

00:07:46: Nimm uns damit!

00:07:47: Sehr gerne.

00:07:48: Also ich habe zuerst VWL studiert, ganz klassische wie ich immer sage Falle.

00:07:54: Ich wollte halt mal was mit Wirtschaft machen und was mit Management Und hab Volkswirtschaftslehre studiert und Rami lacht schon Das hatte natürlich relativ wenig mit Management und betrieblicher Realität zu tun.

00:08:08: und gleichzeitig war das die Zeit Nach meiner Bundeswehrzeit.

00:08:12: also ich habe damals verlängert.

00:08:13: Die Bundeswehrzeiten waren zwölf Monate Ich bin fünfzehn geblieben und war da durch Zeitsoldat geworden.

00:08:18: Und hatte dadurch dann die Möglichkeit schon ein bisschen was anzusparen, von diesem Geld habe ich damals einen Mail Order Platten Versandhandel sozusagen zum zweiten Mal aber diesmal ernsthaft gegründet.

00:08:30: heute würde man das wahrscheinlich Startup nennen.

00:08:32: Ich sage immer es war damals ich das Kinderzimmer das Faxgerät unten Gewerbeschein und habe da angefangen wirklich Mail Order Handel zu vertreiben mit Listen die ich dann gemacht habe und so weiter und sofort.

00:08:45: Und bin auch tatsächlich zu den verschiedenen DJs in den Clubs gefahren, und hab denen die neuesten Platten verkauft... ...und ja das war sozusagen der Beginn!

00:08:56: Dann gab es auf der einen Seite, erinnere mich immer noch sehr plastisch an die Isokwante, die gegen Null tendiert,... ...und gleichzeitig, das war so die Zeit wo die ersten Handys aufkam, hatte ich in der anderen Hand diesen riesen Nokia-Knochen und wir texteten hin und her Wie dann das jetzt mit der Gästeliste heute Abend sein wird bei der Veranstaltung, die wir geplant hatten.

00:09:17: Und das ging sich irgendwie alles nicht so zusammen aus.

00:09:20: und dann hatte ich eigentlich entschieden... Das Studium und Ich?

00:09:24: Das wird nichts mehr!

00:09:25: Ich hatte zu der Zeit dann noch gleichzeitig gesellschafter in einer Veranstaltungsfirma und habe da noch ein italienisches Label in Deutschland repräsentiert.

00:09:35: Wir waren um den Kontext nochmal herzustellen, so die erste Generation der elektronischen DJs und haben den südbadischen Raum so ein bisschen erschlossen.

00:09:44: Und haben damals sehr viel mit Frankfurt und Sven Fed gemacht.

00:09:47: also ich habe dann auch irgendwann mal im Omen um genau zu sein an meinem Geburtstag sogar aufgelegt in Omen.

00:09:52: Bitte auch auf der Love Parade.

00:09:54: das war also etwas was ich schon mit großer Liebe und Passion betrieben habe und da passte das Studium irgendwie nicht so rein.

00:10:00: und dann gab es den wie Ian ja immer so schön nennt den ersten Rocky Moment Als es sozusagen die Italiener versprochen hatten, was eintreten sollte.

00:10:11: Sich da nicht materialisiert hatte und dann für mich klar war dass die Reise entweder komplett neu anfangen muss oder das nochmal die Chance ist, dass ich noch mal studiere.

00:10:22: Und das habe ich dann getan und dann war ich aber auch schon ein bisschen klarer im Fokus wusste Ich will definitiv etwas mit Medien machen und hab dann Medien- und Kommunikationswissenschaft in Hannover studiert Und dann aber auch sehr zielstrebig, weil ich da schon ein bisschen älter war.

00:10:38: Das hat bei mir große Freude gemacht und das war der Studienleben!

00:10:44: Warum Hannover?

00:10:47: Nichts ist Hannover als Hannover, sagt man immer so schön.

00:10:49: Was zur Ehrenrettung von Hannover wirklich nicht wahr ist... Ich erinnere mich auch sehr gut an unsere erste Semester meinte der Professor im Journalistik-Vorlesungen.

00:10:59: Meinten gucken sie mal nach links oder rechts, der alte berühmte Spaß Wenn Sie sich Ihre Gesichter, Ihrer Kommiliton merken.

00:11:06: Ich kann Ihnen nur Sie beglückwünschen.

00:11:08: wenn Sie es in Hannover zusammen schaffen dann schaffen sie's überall auf der Welt.

00:11:13: Ganz spannende Parallele.

00:11:14: ich hab das auch schon mal erzählt.

00:11:16: wir hatten einen Gast den Alberto der auch an Hannover eine Zeit vollbracht hat und tatsächlich hatte auch von der Professorin die Aussage bekommen schon sie nach links schon sie noch rechts und einer wird nicht überbleiben.

00:11:26: am Ende kamen vierzig Prozent nicht weiter nicht dreiunddreißig prozent.

00:11:30: von daher verstanden Spannend, dass du jetzt in das DJ-Business... Das waren ja mit Sven Feth.

00:11:38: Da war ein absoluter Peak!

00:11:40: Kann man das irgendwie vergleichen?

00:11:42: Mit etwas was heute absolut trendet?

00:11:44: oder kannst du uns so eine Markteinschätzung dazu geben?

00:11:47: Weil das war ja damals ne ganz besondere Zeit.

00:11:51: Absolut.

00:11:53: Ich glaube es ist wahrscheinlich vergleichbar mit sozusagen vielleicht die Early Daces Rock'n'Roll.

00:11:58: Ich glaub es ist schon ähnlich wenn man mal guckt wie aus dieser Bewegung und Wir haben uns damals auch als avant-garde verstanden.

00:12:07: Das war für uns Kunst, also wir haben mit Light Jockies zusammengearbeitet und mit visuellen Künstlern.

00:12:13: Wir haben illegale Raves im Wald gemacht, wir haben ehemalige Bunker bespielt und das war schon etwas ganz Besonderes und du konntest es war auch der Grund warum ich es dann irgendwann aufgehört habe Du konntest die Kommerzialisierung sehen und sozusagen, die visuellste Ausprägung war am Ende des Tages natürlich die Love Parade.

00:12:32: Da konnte man das sehr schön sehen als dann Camel und wie sie alle hießen plötzlich da waren.

00:12:36: Und das hat schon einen enormen Einfluss gehabt.

00:12:40: um ehrlich zu sein mir fällt so ad hoc kaum eine parallele einzu etwas was heute so ist.

00:12:45: Das Social Media ist ein globales Phänomen.

00:12:48: Techno elektronische Musik gewissen grad auch.

00:12:51: aber ja

00:12:52: Jetzt muss ich tatsächlich nochmal fragen, hast du dann auch forty- acht oder seventy Stunden durchgemacht?

00:12:57: Warst du auf so einem Truck unterwegs in so nem Netzhemd.

00:12:59: Das ist jetzt tatsächlich mal ganz wichtig zu erfahren in dem Podcast

00:13:03: hier!

00:13:03: Unbedingt also netzhemden?

00:13:05: nein definitiv nicht.

00:13:06: Ehh... Forty Stunden ja doch auch das gehörte einfach dazu.

00:13:10: das war Teil des Lifestyles.

00:13:12: Also gibt's schöne Erinnerungen, das wäre ein anderen Podcast wert.

00:13:16: Aber es gab einen ganz berühmten Rave und drei Tages Rave in Dorian Gray.

00:13:21: Das war ja damals im Frankfurter Flughafen Und dann haben wir im Parkhausen im Auto geschlafen So lange bis halt die Security kam und uns dann aufgeweckt hat weil man natürlich nicht im Auto schlafen durfte.

00:13:33: aber so haben wir dann drei Tage im Dorian Grey zugebracht.

00:13:35: Ja

00:13:36: spannende Geschichte.

00:13:37: War das denn nur für auch noch Thema?

00:13:39: oder warst du da eigentlich raus aus dieser aus dieser Community und hast dann da eigentlich ein neues Umfeld wahrscheinlich vorgefunden.

00:13:46: Das hast du sehr gut erfasst, wer die ganz genau?

00:13:48: so war es auch noch eine Frage nochmal zu beantworten warum Hannover das war so muss man den Kontext dieses Studiengangs vielleicht kurz erklären.

00:13:56: das war einer der wenigen Studiengänge die zulassungs beschränkt waren.

00:14:00: das heißt also wir waren nur fünfundzwanzig Studenten pro Jahr Und das an der regulären Hochschule, deswegen auch an der Musikhochschule.

00:14:08: Weil die Hochschulen in Deutschland man Aufnahmetests eigentlich nur machen darf mit Eignung und das geht eben an Musikhochschulen gut.

00:14:16: Das war damals eine sehr große Andrang.

00:14:19: Ich glaube sie hatten sich achthundertfünfzig Leute beworben für das Semester.

00:14:23: Als diese Zulassung kam ich hatte ehrlicherweise eigentlich gedacht dass ich eher Richtung Siegen gehen würde.

00:14:28: es war so ein Tick technischer.

00:14:31: Aber als die Zulassung in Hannover kam, dachte ich, der winkt des Schicksals mit dem Betonpfeiler.

00:14:35: Also das sollst du jetzt machen!

00:14:37: Hab auch ganz schnell unterschrieben und das in den Briefkasten geworfen, dass da auch falls es ein Fehler gewesen ist alles in Ordnung ja?

00:14:43: Und genau so wird die Videos gesagt hast... Ich war sehr froh, dass es Hannover war weil ich dann dieses Kapitel dann wirklich abschließen konnte und mich auf das Studium dann wirklich fokussieren.

00:14:53: Weil das war dann schon klar für mich ne?

00:14:55: Was war ich denn?

00:14:58: dass man das jetzt schon sehr ernst nehmen muss, weil es muss mal ja vorwärts kommen.

00:15:02: Ich habe dann auch wirklich in jedem Semesterferien-Praktiker gemacht und in der Regelstudienzeit auch abgeschlossen.

00:15:09: Es war wirklich eine gute Zeit!

00:15:10: Und nochmal zur Ehrenrettung von Hannover – Hannover ist wirklich toll!

00:15:14: Jetzt hast du ja wie viele unserer Gäste sehr ausführlich über deine Zeit in der Ausbildung gesprochen und sind ja immer kleine Zufälle wie auch bei dir.

00:15:24: Wir werden über Sky, über Apple und andere Unternehmen sprechen aber tatsächlich diese Wegegabelungen die gab es dann bei dir auch und deshalb finde ich das spannend dass die Leute gerne tieferen Blick drauf setzen.

00:15:37: jetzt gehen wir aber tatsächlich mal in deine erste signifikante Station weil du hast wirklich viel zu berichten.

00:15:42: nimm uns da mal mit was hast Du erlebt?

00:15:44: Was hast Du vorgefunden?

00:15:45: Wie hast Du's hinterlassen?

00:15:47: Das

00:15:48: betrifft insbesondere vielleicht auch Deine Medienstation wie sky und Andere.

00:15:52: Genau, also mein allererster Station war ja Neun Live beziehungsweise die Oivier Media AG und dazu gibt es auch eine Geschichte.

00:15:59: Das hat ja damals Christiane zu Salm aufgebaut.

00:16:02: das wäre sozusagen das erste oder eines der wenigen echten Fernseh-Startups würde man das heute nennen.

00:16:08: Und wie habe ich Christiane kennengelernt?

00:16:12: Lustige Parallelen!

00:16:12: Ich hatte ja schon gesagt hab natürlich ein paar von eurem Podcast gehört und es gibt immer wieder diesen Moment wo Leute was versuchen.

00:16:20: und so war's bei mir auch.

00:16:21: Ich kam damals aus dem Auslandssemester aus Schweden zurück und hatte die Unikum, hieß sie glaube ich.

00:16:27: Damals weiß ich ob es sie noch gibt Die Studentenzeitschrift.

00:16:29: Und vorne drauf war Christiane Zuseim und ich habe den Artikel über Sie gelesen und da wurde sie gerade MTV-Chefin.

00:16:36: Da sagte sie, das werde ich nie vergessen, sich schaut bei den Bewerbern nie auf die Noten sondern auf die praktische Passion.

00:16:42: Dann habe ich gesagt du bist richtig cool und hab dir einen Brief geschrieben und dann gesagt ich würde gerne ein Praktikum in der Geschäftsführung machen.

00:16:52: Also entweder kommt gar nix zurück oder es wird ein großes Gelächter geben.

00:16:57: Und so war's auch, zwei Wochen später klingelte das Telefon und die Personalchefin meinte, wir hätten alle sehr herzlich über meinen Brief gelacht weil Praktika in Geschäftsführung gibt es nicht!

00:17:06: Aber Frau Zaseim hat der Brief so gut gefallen dass sie sich gerne mal einladen möchte... ...und cut along story short.

00:17:12: dann habe ich im Praktikum in der Geschäftsführung bei MTV gemacht.

00:17:15: Das war der Start genau.

00:17:17: Das

00:17:17: ist tatsächlich auch beeindruckend denn wir haben unsere Gäste Die von Förderern sprechen, von bekannten Persönlichkeiten auch im vorangegangenen Podcast.

00:17:26: In dem Fall war es dann aus dem Axel-Springerkosmos und in deinem Fall Christiane Zusalm in der Musikbranche eine absolute beeindruckende Persönlichkeit!

00:17:35: Ihr seid euch das erste Mal begegnet?

00:17:37: Und wie war das für dich?

00:17:39: Ja sehr beeindruckend weil natürlich Christiane ja auch aus dem Bertlersmann Umfeld kommend genau diesen Spirit halt mitgebracht hat.

00:17:46: Diesen Aufbruch diese Aufbruchsstimmung Und ich durfte dann zweimal Praktikum dort machen, einmal tatsächlich in Hamburg und dann hier nach München umgezogen bin.

00:17:57: Ich habe auch meine Diplomarbeit mit MTV geschrieben.

00:18:01: Als ich fertig war mit dem Studium war Christiane gerade gewechselt zu neuen Live via Media AG und hatte mich gefragt, ob sie mein Vorstandsassistent werden möchte?

00:18:10: Ja, warum nicht?

00:18:11: Passt doch ganz gut!

00:18:13: Das war eine... Sehr spannende Stationen, die für alle, die sich in den Medien ein bisschen auskennen doch einige Persönlichkeiten hervorgebracht hat.

00:18:23: Unser Programmdirektor war zum Beispiel Markus Wolter heute Banejai Chef Deutschland und dann Konrad Albert Co-CEO ProSiebenSatEins war damals der Legal Counsel Und natürlich Christiane Säber und Ralph Bartolight Der auch eine entscheidende Rolle im ProSiebenkonzern gespielt hat Heute CEO eines Medienkonzernen Bulgarien.

00:18:46: Dankeschön, genau!

00:18:47: Ich wollte gerade da so mit B. Ja, genau.

00:18:49: Bulgarien ist richtig und das war schon eine sehr sehr prägende Zeit und sehr Start-up.

00:18:54: viel ja.

00:18:55: also.

00:18:55: am Anfang hatte kein Mensch eine Ahnung ob dieses Geschäftsmodell jemals funktionieren würde.

00:18:59: Am Anfang hat auch kaum jemand angerufen und dann wurde aber On the Fly daran experimentiert und rumgebaut oder heute würde man sagen gepivotet und iteriert.

00:19:08: Und irgendwann hat es für alle die sich erinnern was ein sehr erfolgreiches Geschäftsodell ... am ProSieben seit eins verkauft und im Zuge dessen, also ich habe die üblichen... ... achtzehn Monate Forschungsassistenz bei Christiane gemacht.

00:19:21: Und danach ging es schon gings ins New Business Development.

00:19:25: das Thema, dass mich bis heute umtreibt.

00:19:28: Und in zuge dessen hatten wir ein Sender-Concept gebaut, Premiere Win hieß das,... ...dass dann tatsächlich Premiere gekauft hat weil damals man davon ausging, dass die Glücksspielregelungen, also der Glückspielstaatsbetrag dass das alles so eintreten würde, wie es jetzt gerade erst fünfzehn Jahre später oder zwanzig Jahre später eingetreten ist.

00:19:48: Und dieses Konzept hatten wir an Premiere verkauft und in Zuge dessen gab es Kontakt zu dem Team.

00:19:53: und so bin ich dann zu meiner nächsten Station gekommen zur Premiere im heutigen Sky

00:19:58: Wie du hattest es auch angesprochen, dass da jemand hatte der dich unterstützt hat.

00:20:02: aber wie wichtig war denn so ein Mentor für dich?

00:20:05: Eine Mentorin für dich.

00:20:06: und könnte man sagen, dass Christiane das dann für dich war?

00:20:10: Absolut, also von Christiane habe ich extrem viel gelernt.

00:20:14: Man darf ja nie vergessen wenn man so direkt von der Uni kommt egal wie alt man ist.

00:20:19: So richtig viel hat man ja noch nicht gesehen vom Arbeitsleben und sie hat mir wirklich sehr sehr viel beigebracht über das ganze Thema vor allen Dingen Präzisionen.

00:20:29: Also es ist etwas was sich bis heute bin ne?

00:20:32: Es darf dir Dinge auch nicht egal sein.

00:20:34: Ich habe von ihr viel gelernt auch über Mitarbeiterführung und dass man jedem eine Chance geben muss.

00:20:42: Also nicht immer gleich dieses große Klass daraus packen und Geschwindigkeit, also man darf nicht vergessen ich glaube der Zeitpunkt von Gründungen bis Exit waren drei Jahre würde ich mal sagen vielleicht waren es auf vier oder fünf maximal, maximal ist damals natürlich Lichtgeschwindigkeit war.

00:20:57: wir reden ja nicht über Startups wie heute mit all den technischen Möglichkeiten Und da war schon echt ein ordentlicher Zug dahinter und sie hatte das große Talent, auch in ihrer Führungsmannschaft eben Leute auszuwählen wie ein Markus die da intrinsisch oder alle das intrinsisch nach vorne getrieben haben.

00:21:16: Da war einfach so einen Spirit von.

00:21:18: wir können dass wir schaffen das!

00:21:20: Das war sehr inspirierend und ansteckender.

00:21:23: Markus Wolter oder Ralph Bartolight oder Christiane Selbst hast du auch mal den Kopf gewaschen bekommen von einem der Herrschaften?

00:21:31: Oh ja, von Christiana habe ich mehrfach den Kopf gewaschen bekommen.

00:21:34: Definitiv, das bleibt nicht aus aber das gehörte dazu.

00:21:40: Das glaube ich ist heute würde man das anders machen.

00:21:44: Aber klar, es bleibt nicht raus!

00:21:48: Wie

00:21:48: wichtig schätzt du denn generell?

00:21:49: Weil jetzt im großen ganzen gesprochen Mentoren ein für die Laufbahn eines jungen Gradstudienabgängers vielleicht...

00:21:56: Extrem wichtig, also ich bin selber da kommen wir sicher später auch noch drauf heute.

00:22:01: Auch Mentor in insgesamt fünf Starter Programmen und ich selber hätte mir so gewünscht jemanden wirklich nochmal unabhängiges zu haben ne?

00:22:10: Also wenn du dein direkt davor gesetzer gleichzeitig dein Mentor ist dann hat das natürlich immer eine doppelt Bödigkeit Und ich finde, da sind wir heute wesentlich weiter.

00:22:21: Ich finde das auch ganz toll.

00:22:22: des Ökosystems, dass sich hier aufgebaut hat in München rund um den ganzen Thema Startup-Unternehmensgründung aber auch wie die etablierten Unternehmen ebenso Mentorship oder Menti-Programme aufgebaut haben ist extrem wichtig weil man es am Anfang einfach nicht wissen kann.

00:22:37: und wenn man also jemanden hat der einem den Spiegel vorhält und sagt guck mal was du gerade erlebst?

00:22:43: Die Fragen, die du dir stellst habe ich jetzt in meiner Karriere schon fünfmal durch.

00:22:47: Da kann ich dir empfehlen, das ist mein Blick auf die Dinger und vielleicht hilft es da jeder irgendeine Person.

00:22:53: Ist auf jeden Fall eine positive Entwicklung, dass das heute ein bisschen offener geworden ist?

00:22:56: Ich meine, ich war... Absolut!

00:22:57: Kann nicht nachvollziehen wie's früher war oder Anno dazumal aber ist auf jeden fall schon zu sehen, dass es da heute eine sehr tolle, offene Community gibt wo auch Mentorship gerade sehr stark nach vorne gestellt wird.

00:23:06: Aber darum soll sie nicht primär gehen sondern erzähl uns dann von der Zeit bei Premiere.

00:23:11: Wie ging´s dafür los?

00:23:12: was waren da so deine Aufgaben?

00:23:14: Ich bin dann dort relativ schnell, also ich bin in der Abteilung sagen wir mal neue Technologien gelandet.

00:23:21: Die gehörte in dem Fall technisch damals zum Web und Internet Department.

00:23:26: Ein sozusagen der Chefmann des Vorgesetzten war damals schon Carsten Schmidt, der ja auch CEO geworden ist von Sky Tollermann Und wir haben sehr viel uns mit den Themen beschäftigt und ich habe dann eine Abteilung geleitet für Transactional Products, hieß das.

00:23:41: Also alles was nicht mit dem Abo zu tun hatte.

00:23:45: Das war auch die Zeit der Weltmeisterschaft, im Jahr zwei Tausend Sechs.

00:23:48: Wir haben dann so verrückte Sachen gemacht wie Mobile TV, wer sich noch dran erinnert, dass wir dann an Team Mobile und Vodafone verkauft hatten?

00:23:54: und wir haben tatsächlich eine eigene Redaktionsmannschaft gehabt, mit der wir bei der Plaza Media dann täglich Sendungen für Mobile TV produziert haben!

00:24:03: Absolut.

00:24:03: Ich meine, ich kann mich an die WM-Karriere auch gut erinnern und wo man überall diese Spiele verfolgt hat ob im ICE oder auf dem Mobile TV Hauptsache verfolgen.

00:24:11: Das war ein globales Phänomen!

00:24:13: Und der PayTV Markt war ja sicherlich ein anderer als heute.

00:24:17: Liefst du bei dir auch geradlinig?

00:24:19: Wir sind ja auch bei Rocky Talks in dieser Station in den Folgenden.

00:24:22: Vielleicht kannst du uns neben den Highlights, die wir definitiv auch hören wollen, auch ein paar schwierige Momente nennen...

00:24:28: Ja, da fällt mir einer ein der mir bis heute in Erinnerung geblieben ist und dabei hatten wir einen Termin mit einem Geschäftspartner.

00:24:37: Damals war Carsten dabei und ich war wie gesagt junge Abteilungsleiter und habe also ganz beflissentlich alles mitgeschrieben so wie man das natürlich als Vorstandsassistent ja auch gelernt hatte.

00:24:46: ne?

00:24:46: Das berühmte Wer schreibt er bleibt und so und hab danach diese E-Mail verschickt.

00:24:52: Es hätte ich mal besser nicht gemacht weil in dieser E-mail hatte ich Dinge dargestellt wie der Partner, der dazu Besuch war in einer weiteren E-Mail dann angemerkt hat.

00:25:03: das könnte man ja schon als ein Geschäftsabschluss werten.

00:25:07: Als eine feste Zusage.

00:25:09: und da ich glaube wir alle kennen diesen Moment, da tut sich dann erst mal großes Loch unter einem auf.

00:25:16: Da bleibt einmal kurz das Herz stehen!

00:25:19: Und der nächste Gedanke ist dass wars mit deinem Job auch gerechtfertigt ehrlicherweise und ich werde nie vergessen es werde ich Karsten auch nicht vergessen unglaublich gut reagiert und diese, also mir weder den Kopf abgerissen noch die Situation in irgendeiner Form eskaliert.

00:25:34: Und hat das extrem gut abmoderiert.

00:25:38: Aber diesen Moment werde ich nicht vergessen.

00:25:39: Das war definitiv eines der großen Lowlights!

00:25:44: Wir halten fest, der Kopf ist dran.

00:25:46: Das ist schön zu sehen.

00:25:47: Wir freuen uns, dass du halt bei uns bist.

00:25:49: Ja was waren da noch so?

00:25:50: die Stationen innerhalb von Premiere oder dann eben Sky?

00:25:53: Was hast du da noch gemacht bevor es weiter ging für dich?

00:25:56: Ja, also wie gesagt wir haben viel mit uns mit dem Thema was gehört nicht zum klassischen pay TV beschäftigt und eines der letzten Projekte an denen ich mitgearbeitet habe großen Projekten war die erste Version der Streaming Plattform so wie sie heute kennen.

00:26:11: Und das Anlass war dass damals Premiere die Champions League Rechte für streaming mit gekauft hatte Und vertraglich war das so strukturiert, dass wenn wir die nicht ausgewertet hätten sie wieder zurückgefallen werden.

00:26:27: Aus dem Grund gab es ein großes Interesse daran, dass wir das hinbekommen und ich werde nie vergessen wie wir dann also mit leicht ruckeligen Bildern das erste Champions-League Spiel bei Krasten im Büro gesehen haben Und das war natürlich schon ein Highlight-Moment, weil wir reden hier.

00:26:43: Das war im Jahr die beginnende Übertragung von Bewegbild über das Internet und genau zu der Zeit meldete sich dann eine Headhunterin aus London und fragte ob ich mir so etwas Ähnliches vorstellen könnte für einen Elektronikkonzern zu machen.

00:27:00: Und ich weiß noch genau, ich war mir felsenfeste Überzeugung dass es HP sein würde.

00:27:04: Weil HP hatte man gerade in der Presse gelesen sich extrem für das Thema Video interessierte.

00:27:10: Aber es war dann nicht HP Es war dann Apple.

00:27:13: Genau und Ich kann beurteilen wenn der Headhunter anruft immer ran gehen Und Dann geht's eben zu apple.

00:27:20: aus der Perspektive betrachtet Apple war ja damals noch nicht wirklich präsent.

00:27:26: Du warst da ganz vorne dabei.

00:27:28: Ich kann mich erinnern bei unserem ersten Treffen, worüber du dann auch gesprochen hast und mit dem Produkt verbindet ja jeden einen von uns was.

00:27:37: Und es ging ja dann auch international weiter.

00:27:38: vielleicht magst du einfach ein paar Takte dazu sagen?

00:27:40: Was hast du vorgefunden wiegingsweiter?

00:27:42: Mit Apple oder innerhalb Apple?

00:27:45: Ja sehr schön!

00:27:45: Was habe ich vorgefundet?

00:27:46: gar nichts.

00:27:47: das war der spannende und ich werde auch nie vergessen.

00:27:50: also eingestellt hat mich damals Oliver Schusser heute weltweiter Chef Apple Music und Apple TV.

00:27:57: direkt Die Nummer zwei hinter ADQ wird ja auch ganz heiß gehandelt als ein möglicher Nachfolger von ADQ.

00:28:03: Und genau diese Fragen habe ich dann alle gestellt, also da saß ich in meinem Sky Outfit schön mit Anzug und so... Ich war der Einzige im ganzen Gebäude den Anzug getragen hat.

00:28:13: Oliver saß zu da wie man bei Apple sitzt und definitiv keine Anzug!

00:28:19: Und ich habe in all diese Fragen gefragt, hab gesagt.

00:28:21: Also wer ist denn dann zuständig für die Licensing Agreements und wer macht das Produkt?

00:28:26: Wie sieht es dann aus und wie wird die Lokalisierung und so eine Liste mitgebracht?

00:28:31: Und alle was hast du immer nur danach gesagt?

00:28:32: also das Produkt gibt's schon im USA, das lokalisieren wir.

00:28:37: Die Verträge, das machst dann Du!

00:28:39: Ja wie und so... Das machst dann Du.

00:28:43: Okay wow Und ich war da also so geflasht von diesem Vertrauensvorsprung.

00:28:52: Heute darfst du ja sagen, ich hatte bis dahin noch keinen einzigen Lizenzvertrag verhandelt außer den mit den Mobile-TVs und das war dann schon eine sehr spannende Herausforderung.

00:29:01: Da ging es los!

00:29:02: Also wir haben dann – Rami, du wirst dich wahrscheinlich erinnern – am ersten April zwei Tausend Acht haben wir damals iTunes TV in Deutschland gelornscht der große Competitor damals, Hesemextorm Aus Pro-Siebensatz eins und ja, das war der Beginn der Reise.

00:29:19: Bevor ich die nächste Frage stelle kleine Parallele Ich habe damals bei Intel auch Silicon Valley ein Praktikum gemacht in München auch im Anzug Und hab festgestellt keiner läuft hier im Anzug rum Sondern die ganzen Kalifornier und auch die die Münchner die sozusagen Das Unternehmen länger kennen haben dann gesagt dein Dresscode ist es that's wrong.

00:29:36: und da gab´s Leute Auch einen kurzen Hosen und alle per du.

00:29:39: das werde ich auch nie vergessen.

00:29:41: Jetzt zu Apple zurück.

00:29:42: Da isst die Lichtgestalt Steve Jobs.

00:29:44: Das ist einfach Omnipräsent.

00:29:47: Was sind deine Gedanken zu Steve Jobs?

00:29:49: Ja, ich bin ja tatsächlich einer der Glücklichen die das noch miterlebt haben Die Iguide und das Steve.

00:29:56: Ich werde auch glaube ich nie meine Batch-Nummer vergessen.

00:29:58: Die war heute noch sagen zwanzig null fünfundachtzig.

00:30:02: Also ich war die zwanzichttausendste Person die eingestellt wurde.

00:30:05: Nur zum Vergleich hat Apple glaub ich so um die zweieinhalbfünfzig tausend Der gehören aber auch den ganzen Retailstores dazu.

00:30:12: Und Steve war damals, wie du richtig gesagt hast, Apple war ja damals nicht der Hottest Chat so wie heute.

00:30:19: Wir reden wirklich vom Anfang also wo man eigentlich aus einer defizitären Lage kam gerade die neuen Produkte eingeführt hatte und ich bin gestartet kurz bevor das iPhone eingefört wurde Und das war natürlich also unfassbar phänomenal.

00:30:36: Diese Einführung dann auch, ich habe damals nach London berichtet an Oliver und deswegen war es sehr oft in London.

00:30:44: Dann waren wir eben zum Secret Product Launch eingeladen und das ist schon sehr faszinierend.

00:30:50: Da die Hälfte meines Teams in Cupertino war, war ich auch öfter in Cupetino – also die Apple-Zentrale Und hatte sozusagen auch mein Apple Strich Strich Steve Moment, in dem er mal neben mir am Tisch saß und wir sozusagen zusammen Mittag gegessen haben.

00:31:06: Also ich gefühlt mit ihm, er wird sich da...

00:31:11: Hatte ihr einen Wortwechsel?

00:31:12: Nein hatten wir tatsächlich nicht weil er an dem anderen Tisch saße und mit Johnny Ive damals.

00:31:18: Ja auch eine Legende, eine Design-Legende und das stelle ich mir einfach immer so vor.

00:31:24: jeder der sich mit Apple beschäftigt Jonathan oder vor allem Steve, das sind so Outstanding-Personalities.

00:31:30: Also von daher wirst du auch heute sicherlich oft darauf angesprochen werden auf die Station bei Apple und insbesondere auch wegen solcher Persönlichkeiten?

00:31:38: Absolut!

00:31:38: Das ist immer die erste Frage – wie war es bei Apple zu arbeiten?

00:31:42: Jetzt interessiert mich natürlich vor allem ich habe ja mit Apple und anderen Werten vor allem im professionellen Kontext zu tun als Investment und wie man das da so sieht.

00:31:50: Ich glaube der Aussage kann man nichts hinzufügen, die du gerade gesagt hast.

00:31:53: keiner konnte den Erfolg absehen Weil wenn es so einfach gewesen wäre, warum war die Aktie oder das Unternehmen damals nicht vielleicht sogar schon mehr wert?

00:32:01: Es war doch eine Rocky Road, die man beschreiten musste.

00:32:03: Ich glaube Nokia war damals mit der größte gerade als Launch des iPhones.

00:32:07: Da war durch Nokia sogar ein Tick vorne was Sales angeht und wir sehen ja wo Nokia heute ist.

00:32:12: Im Nachhinein einfach zu erklären aber man hätte es im Vorhin natürlich wissen müssen, aber das geht nicht.

00:32:17: Man kann es immer nur im Nachhinaland gut erklären worum's denn zu dem großen Erfolg kam.

00:32:21: Aber jetzt hast du hier wirklich tief drin, hast Apple von innen kennengelernt.

00:32:25: Gibt es für dich so ein paar Punkte, wo du sagst das könnten Erfolgsgeheimnisse gewesen sein?

00:32:29: Oder spielt am Ende auch vielleicht Glück eine ganz große Rolle.

00:32:34: Wie wir alle wissen im Geschäftsleben gehört alles dazu natürlich erstmal können oder Leistung.

00:32:40: das ist sozusagen mal die Grundlage dann natürlich auch Timing Markthime und natürlich immer das berühmte Quenching Glück.

00:32:47: Das gehört auch dazu.

00:32:48: War das absehbar?

00:32:50: ich war insgesamt fast zehn Jahre da.

00:32:52: Ja dass war absehnbar.

00:32:53: das hatte auch sehr viel damit zu tun Was die Hiring Strategie von Apple war.

00:32:59: also man hat schon sehr darauf geachtet und es nehmen anders wird heute noch genauso sein, dass man Leute findet wie sie im amerikanischen immer so schön heißt driven sind.

00:33:09: Also sehr viel Verantwortung auch übernehmen für sich und das in ihren Verantwortungsbereich den Sie leiten und Dinge autonom nach vorne bringen und wenn man das hat und diesen Menschen einen gewissen Rahmen gibt Und da gehört eben dazu Wertschätzung.

00:33:25: Also ich habe selten, ist auch schon ein bisschen aus der Corporate Welt draußen aber ich würde immer noch sagen das was ich bisher gesehen habe ist Apple der einer der wertschätzenden Corporates wenn es um die Mitarbeiter geht also Mitarbeiter Benefits oder die Hotels in denen man ist

00:33:44: etc.,

00:33:46: weil man eben sozusagen eine gewisse Wertschättung dem Mitarbeiter gegenüber entgegenbringt.

00:33:51: und Diese Wertschätzung, die wird da finde ich schon sehr groß geschrieben.

00:33:55: Das ist schon besonders!

00:33:57: Du hast gesagt dass du kurz vor dem iPhone Launch gestartet bist.

00:34:02: viele von uns kennen diesen iPhone Moment oder man nimmt das als Analogie für andere Produktlaunches in bestimmten Kategorien weil das iPhone ja die Mobile Branche neu erfunden hat.

00:34:14: Als Smartphone dann vorher kannte man eher Nokia mit Snake und dann kannte Man plötzlich eine völlig andere User Experience was dazu geführt hat, dass Research in Motion und Blackberry und andere Unternehmen dann eben ihre Daseinsberechtigung verloren haben.

00:34:27: Und jetzt hast du iTunes ja gestartet und das ging dann auch international.

00:34:32: wie waren diese Schritte?

00:34:34: Und lief das alles auch so rund?

00:34:37: Das läuft schon rund im Businessleben!

00:34:41: Ihr habt ja in euren vorherigen Podcasts viel darüber gesprochen und es kommt immer wieder das Thema.

00:34:48: Das wichtigste ist mit Sicherheit, dass man weiß was man will und was die Strategie ist.

00:34:52: Und die war relativ klar.

00:34:53: also nach dem dann iTunes.

00:34:54: man darf ja nicht vergessen Ich habe der iTunes Video gemacht also Fernsehen und Film.

00:34:59: es gab ja schon iTunes Music und iTunes Musik war in bestimmten Märkten Schon bereits positioniert.

00:35:06: wir haben dann oder ich respektive hab den deutschsprachigen Markt zuerst gestartet und dann zusammen mit zwei Kollegen haben wir das in Europa ausgerollt.

00:35:15: Im Laufe der Jahre gab es noch mal einen großen Push für die Internationalisierung und da durfte ich dann auch nochmal sechzig Länder weltweit launchen in dem Zusammenhang.

00:35:23: Und da hatte man sich natürlich oder ich mir dann auch ein Art Template gebaut, Go-to-market Strategien.

00:35:30: wie macht man das?

00:35:32: Und in manchen Märkten ging das sehr einfach.

00:35:34: In anderen Märkten eben nicht!

00:35:36: Also ich erinnere mich sehr gut an eine ... also die Strategie war eigentlich immer... Die Hollywood Studios haben wir sowieso, da haben wir in Anfangszeichen nur Amendments für die jeweiligen Länder gemacht.

00:35:47: Aber das Ziel war immer mindestens, die drei wichtigsten Indies pro Land zu seinen.

00:35:52: und so kam es dass ich sozusagen eine meiner beruflichen Bucket-Listen war immer einmal mit Bollywood Produzenten zu verhandeln.

00:35:58: Das durfte ich dann machen und haben dort eben in Indien vor Ort auch verhandelt oder eben in der Türkei werde ich nie vergessen eigentlich der wichtigste Indie.

00:36:09: Und dann wurde ich also in den Gesprächungsraum geführt, weil ich natürlich erst mal vorstellen wollte, wer wir sind und was wir machen usw.

00:36:16: Und dann kam ein älterer Herr, ich schätze mal zwischen siebzig und fünfundseptzig vielleicht auch achtzig ganz stolz mit einem Stapel DVDs und einem gedruckten Katalog.

00:36:29: Nicht nur dass es gewisse Sprachbarrieren gab er hat gar nicht verstanden das wir Filme... Digital über das Internet vertreiben, er dachte immer wir wollen seine DVDs einkaufen und über iTunes verschicken.

00:36:46: Und den hat etwas länger gedauert dem Partner dann zugebinden.

00:36:51: Hauptsache ich konnte zum Ende erklären wie lange warst du denn insgesamt bei Apple?

00:36:56: Was hast du da noch so für Dinge erledigt positionen begleitet Themen vorangebracht?

00:37:02: Ich war insgesamt fast zehn Jahre dort und das hat sich dann sukzessive sozusagen aufgebaut.

00:37:08: Sicherlich ein Highlight war diese Internationalisierung von der ich gerade gesprochen habe, weil das auch etwas ist was mir persönlich extrem viel Spaß macht international zu arbeiten mit anderen Menschen, anderen Kulturen und dort auch sozusagen kennenzulernen Wie die denn so arbeiten und was deren Verständnis ist.

00:37:26: Also gibt es schöne Geschichten aus Indien, vielleicht erzähle ich sie ganz kurz weil es eine meiner Lieblingsgeschichten ist.

00:37:32: Freitag Nachmittag hatte ich also einen Call nach meinem Verständnissen um fünfzehn Uhr dreißig mit zehn Indern.

00:37:39: waren das damals angesetzt?

00:37:41: Ich hatte mich aber komplett im Timing mit den Zeitzonen vertanen und es war zweiundzwanzjahrdreißig.

00:37:47: Ich will mich in den Call ein und dachte, okay das war's.

00:37:49: Ich bin hier der Einzige.

00:37:51: Mir war ja fünfzehn-dreißig oder irgendwas um den Dreh rum... Und es waren alle da!

00:37:57: Alle!

00:37:58: Keiner aber wirklich keiner hat gesagt ist es Freitagabend halb elf?

00:38:02: ich habe jetzt nur fünf Minuten und wie können sie nur und so?

00:38:06: Und da war mir eigentlich schon klar dass Das herausfordernd wird mit unserer Kultur hier in Europa, dass da ein Land ist.

00:38:18: Ein Verständnis von Arbeit und eine Hungrigkeit auf Erfolg die sozusagen ich will nicht sagen das man die bei uns vermisst.

00:38:26: das stimmt ja nicht.

00:38:27: wir haben viele hungrige Menschen die was erreichen wollen aber der ist schon noch mal ein anderes Selbstverständnis.

00:38:32: Aber klar!

00:38:33: Die Nation ist natürlich auch an einer anderen Stelle im Life-Seite.

00:38:38: Bevor jetzt auf deine weitere Stationen dann kommen, die auch noch sehr spannend sind.

00:38:42: Ist natürlich wichtig zu fragen ob du deine Stockoptions noch hast, die du damals mit Sicherheit hoffentlich im Rahmen von Beteiligungsprogrammen bekommen hast?

00:38:50: Ja das ist... Ich habe tatsächlich noch welche.

00:38:52: ja ich hab so lange und so gut es ging dran festgehalten und das war der Weiseentscheidung aber in der Tat.

00:39:00: Das hat sich dann ausgezahlt dass man da dran fest gehalten hat

00:39:05: Sprichwörtlich.

00:39:05: Perfekt, ne?

00:39:06: Das ist eine sehr berechtigte Frage gerade bei so einer frühen Phase wo du eingestiegen bist mit Arbeiter Nummer zwanzigtausend und dann gemessen an sozusagen was da passiert ist und vor allem in dem Segment einer der ersten.

00:39:18: jetzt klingt das alles sozusagen größtenteils sehr linear und irgendwo eins fügt sich zum nächsten.

00:39:26: vielleicht kann man auch noch mal ein bisschen einen Schwerpunkt drauf setzen wo es ja nicht so funktioniert hat auch sozusagen auf die Station danach bezogen oder wo du dir nimmst Beispiel herausnehmen möchtest, weil die Gäste hier sind ja Kämpfernaturen.

00:39:37: Manchmal, Berti sagt immer nehmen die diese Misserfolge gar nicht wahr.

00:39:41: Diese Rocky Moment obwohl es für den durchschnittlichen Angestellten auch wirklich krasse Momente sind vielleicht gibt uns da doch mal ein paar Inputz

00:39:51: Gerne, also es gab glaube ich so zwei richtige Rocky Moments in meinem Leben.

00:39:57: Das erste war tatsächlich in meiner Jugend.

00:40:00: Ich wollte nämlich ursprünglich eigentlich gar nicht das machen was sich hier heute mache.

00:40:03: mein großer Traum in meinen Teenager Jahren war eigentlich Hubschrauberpilot zu werden und ich hatte das alles schon geplant.

00:40:10: Also es war vollkommen klar ich gehe zur Bundeswehr, ich verpflichte mich da zwölf Jahre, ich studiere dort BWL und wenn ich dann fertig bin mache ich meine eigene Flugservice auf Alles geplant.

00:40:19: Ich hatte schon Zeichnungen, wie die Hubschrauber lackiert waren und alles Und ihr seht mich ja mit Brille vor euch sitzen.

00:40:25: das war dann das Schicksal Das zugeschlagen hat und ich habe das tatsächlich lange ignoriert bis ich dann wirklich kaum mehr was gesehen habe und dann doch die Brille angezogen habe.

00:40:36: Und das war schon der erste echte Tiefschlag.

00:40:39: weil also wir reden jetzt nicht davon dass war etwas was ich mir mal über Nacht so überlegt hatte Sondern es war ein Berufswunsch von bestimmt vier fünf Jahren sehr manifest Und da war ich auch erst mal so ein bisschen lost, also in welche Richtung es denn gehen sollte.

00:40:54: Das Gute war das mir... dass ich halt immer wusste, so'n wirtschaftlicher Teil hat mich immer interessiert.

00:40:59: Also nur Hubschrauber fliegen wäre mir zu wenig gewesen ja?

00:41:02: Deswegen auch der Flugservice und deswegen konnte ich dann diese Abmiegung in diese Richtung auf jeden Fall nochmal sozusagen im positivsten Sinne nehmen.

00:41:12: Und dann sicherlich, wir haben es vorhin schon kurz gesagt das Thema Musikindustrie in der Musikindustrie Fuß fassen.

00:41:19: Das war für mich in dem Zeitpunkt nachdem klar war dass ich VWL eigentlich nicht weiter studieren möchte.

00:41:24: Da war auch zu hundert Prozent committed und als das mit den Italienern da nicht so geklappt hat wie wir das eigentlich besprochen hatten.

00:41:31: War das der nächste Moment?

00:41:35: Ich finde in solchen Momenten die helfen auch durchaus ein Moment der Klarheit zu bekommen.

00:41:40: Das passiert natürlich nicht jetzt in einer Sekunde, sondern in einer Reflektionsphase.

00:41:45: Und da war mir dann aber wirklich noch mal klar, dass ich gesagt habe, nee... Also die Schule war für mich wirklich schwer.

00:41:52: Ich war auch kein guter Schüler.

00:41:54: Ich hab' auch kein gutes Abbey und habe gesagt, ich habe mich da durchgequält damit ich studieren kann.

00:41:59: Jetzt ist aber butterbar die Fische wie man so schön sagt!

00:42:04: Dann war aber für mich klar das machst du jetzt nicht nochmal so unfokussiert und differenziert.

00:42:09: Da hatte ich die Medienvorerfahrungen durch den Musik teil schon und habe gesagt, okay.

00:42:13: Und so kam der Wunsch nach Medienmanagement deswegen dann auch die Praktika.

00:42:18: Das war schon ein großer pivotal Moment.

00:42:20: also weil wenn ich danach so denke was dann kam das waren logische Folgen wenn man das so sieht.

00:42:26: natürlich gibt es hier und da in meiner Zeit als Berater auch das eine oder andere Mandat dass vielleicht nicht so funktioniert hat wie man sich das vorgestellt hat aber das waren schon einschneidendere Wegrichtungen.

00:42:38: Wie wir es ja oft schon besprochen hatten, ramen ich auch sogar den Podcast.

00:42:41: Das Leben muss vorwärts gelebt werden aber drückwärter erklärt.

00:42:43: Richtig!

00:42:44: Connecting the dots wie Steve Jobs immer schön sagt.

00:42:45: Ja genau, connecte

00:42:46: die dots sehr gut und auch bei dir man hat halt immer aus einer Not eine Tugend gemacht.

00:42:50: also wenn du mal nicht gelaufen ist dann warst trotzdem gut für irgendwas.

00:42:53: Du hast vorhin das auch ganz treffend gesagt.

00:42:55: Ich hatte dann Klarheit wusste was ich studieren will War zu schon ein bisschen älter als vielleicht Kompetitone nennen Aber hab dann zumindest gewusst in Hannover da dass das ziehe ich jetzt durch.

00:43:02: das will ich machen weil ja auch wichtig für einen späteren Weg

00:43:05: Absolut und ich bin ein ganz großer Fan von Statistik, Mathe nicht so aber Statistikk.

00:43:12: Weil ultralogisch das versteh' ich da gibt's nicht irgendwelche Annahmen ja sondern das ist sehr einfach zu erklären.

00:43:19: und ich finde oder für mich was mir sehr hilft auch bis heute in meiner Betrachtung is die gaussische Normalverteilung weil alle Gesetzmäßigkeiten am Ende des Tages alles es eine Gaussische Normalferteilung weniger hochtragend gesagt eine Wellenbewegung Und das Entscheidende ist zu verstehen, dass man auf einem Weg nach oben ist.

00:43:39: Dann gibt es diesen Kipppunkt und dann geht der Weg nach unten.

00:43:42: aber – das finde ich wirklich entscheidend – muss man sich immer wieder vergegenwärtigen Es geht nie ganz in den freien Fallen nach unten sondern irgendwann schlägt diese Kurve wieder nach oben.

00:43:53: Das große Geheimnis mit Lebenserfahrung ist besser zu verstehen wo im Lifecycle dieser Kurve man gerade ist.

00:44:00: Und für alle Leute, die das ein bisschen mehr interessiert.

00:44:02: Ray Dalio einer der größten Hedgefondsmanager hat dazu ein ganzes Buch geschrieben.

00:44:07: über auch den Aufstieg und Fall von Nationen kann ich sehr empfehlen.

00:44:11: Ich wollte es gerade ansprechen.

00:44:12: also da können wir Rami vielleicht einen eigenen Podcast machen.

00:44:14: Also ich und Stefan genau zu diesem Thema.

00:44:17: Ja bin riesen Fan von Statistik Wahrscheinlichkeiten.

00:44:19: Ray Dalyo war gleich mit siebzehn Einer der ersten Autoren die ich damals dann hab lesendürfen.

00:44:23: Also ultra spannend Für alle die zuhören und sich dafür interessieren.

00:44:26: Es macht Spaß aber macht vielleicht auch süchtig weil man damit dem Thema eben ja, sehr viel dann verbindet irgendwann.

00:44:32: Lassen Sie uns hier und jetzt kommen!

00:44:33: Was sind heute so die Themen mit denen du dich beschäftigst?

00:44:35: Wo bist du aktiv?

00:44:36: Erzähl' uns mehr davon.

00:44:38: Sehr gut also hier und Jetzt haben wir noch ein paar Stationen dazwischen, die wir übersprungen haben.

00:44:43: Dann geh gern drauf ein Wir nehmen uns die Zeit.

00:44:45: Okay sehr gut ich such sie nochmal ganz kurz im Schnelldurchlauf zusammenzufassen.

00:44:49: Dann versteht man auch vielleicht ein bisschen besser wo Ich Heute Bin Und was so mich umtreibt.

00:44:55: Also bei Apple, nach gut zehn Jahren habe ich dann ein Ländercluster geleitet.

00:45:00: Sie ist Central-Eastern Europe und fast insgesamt siebzehn Länder.

00:45:03: Das war also Deutschland-, Österreich-, Italien- und Osteuropa hochspannend damals.

00:45:09: Polen ist ja heute aktuell gerade einer der wirklich boomenden Streamingmärkte Und ich erinnere mich noch sehr gut wo ich da meinen ersten Ausflug hingemacht habe und alle so was wollt ihr hier genauso wie in Russland?

00:45:21: Hier ist nur Piratari, hier werdet ihr nie einen Euro verdienen.

00:45:24: Es war dann doch anders.

00:45:25: Und ich habe in meinem letzten Jahr bei Apple dann tatsächlich so schließt sich ein Kreis, dann auch Apple Music geleitet weil mein hochgeschätzter Kollege Patrick Moschatzekarewa zuerst Universal Music und dann CEO bei Sony Music wurde.

00:45:39: So konnte ich den Bogen in meine Zwanziger zurückschlagen und habe sozusagen das Video dem Videobereich noch mitgeleitet aber mich hauptsächlich auf das Thema Musik fokussiert.

00:45:50: Und dann kam ein Angebot an der Filmproduktionsfirma hier aus München, die auch Börsen notiert ist.

00:45:56: Damals hießen sie Panther Leon Entertainment mitgegründet von Matthias Schweighöfer und dort bin ich als COO und später CEO eingestiegen war gleichzeitig der Geschäftsführer eines Startups das wir gekauft hatten in Berlin Mitte.

00:46:09: richtig schön Backstellenbau hackischer Markt so wie man sich das so vorstellt

00:46:15: Cappuccino Latte Macchiato, große Gläser.

00:46:18: Absolut!

00:46:18: Ja, Mascha gab es damals noch nicht aber der Cappucino in großen Gläsern und aus der Barista-Maschine auf jeden Fall ja ganz genau.

00:46:25: Ranta Flix ja auch sehr bekannt um auch sozusagen dann in den Jahren auch ProSiebenSatEins Kosmos übrigens weil da gibt's ja auch einige Personen die dort dann noch ihre Karriere fortgeführt haben.

00:46:36: das heißt du hast irgendwo immer wieder dieses ganze Thema Innovation und neue Märkte Inkubation Ob es dann später oder heutzutage eher so scale ups und auch ein Stück weit als investor aber in der Zeit, auch noch in dieser corporate welt das heißt.

00:46:51: In diesen next steps hast du da immer gespür für gab was was the next thing vielleicht auch in kurzform des heißt du bist dahin gegangen wieso weshalb warum und wie ging's dann weiter?

00:47:02: Genau, also zwei Fragen in einer.

00:47:04: versuchen wir die Frage sozusagen auf die Pantaflicks Zeit nochmal zu minsten genau das.

00:47:09: Die Idee war eigentlich einen digitalen Medienkonzern zu formen ja deswegen auch der Akquisition der damals hessie one-on-one das wurde dann panta flix technologies die streaming platform die wir dann auch wieder internationalisiert haben und das war sozusagen Genau dieser Punkt und dieses sozusagen die spannende Aufgabe, neues zu erschaffen.

00:47:30: Und das sozusagen entsprechend zu skalieren und aufzubauen.

00:47:35: Über diese Startup-Liebe möchte ich mal sagen oder das was ich erlebt habe also ich war sozusagen... Ich hab meine Zeit dann immer geteilt.

00:47:42: Hälfte München, hälfte Berlin pro Woche.

00:47:44: Und hier in München war dann sehr viel Vorstand Arbeit was ja am Ende des Tages ihr kennt das am Endes Tages Finance Investing ist, also man macht ja kaum was anderes außer mit Finanzinvestoren zu sprechen.

00:47:58: Was denn der Börsenkurs macht und die Fantasien sind usw.

00:48:02: Das hat mir so große Freude gemacht mit diesem natürliches Berlin-Feeling und den ganzen Startup Culture dass ich nach der Station mich dann tatsächlich selbstständig gemacht habe mit meiner eigenen Waypoint North Und hab dann mir ein Geschäftsmodell ausgedacht, wo ich gesagt habe Ich arbeite als Berater und fast alles was sich in der Beratung verdiene werde ich reinvestieren.

00:48:22: In Startups das habe ich auch gemacht.

00:48:25: Das heißt also in der Waypoint sind jetzt mittlerweile zwölf Beteiligungen in UK Deutschland Frankreich und USA und habe dort eben auch kommt wieder der Bogenschlag.

00:48:37: zum Mentoring Habe ich es erwähnt, wie finde ich denn Deal Flow?

00:48:40: Und habe dann eben angefangen Mentorship zu machen.

00:48:43: Weil mir dann schon klar war die Startups, die durch dieses Programm durchgelaufen sind, die sind schon mal gefiltert worden und da bin ich nicht der klassische Business Angel, der auf LinkedIn angeschrieben wird und dann sein sauer verdientes Geld falsch investiert.

00:48:59: Was

00:48:59: sind so viele Ticketgrößen üblich in diesen Programmen?

00:49:02: Also Ticketgrüßen, wir reden über Business Angel Tickets.

00:49:05: Das heißt also die gehen von im untersten Level von fünf bis fünfzig.

00:49:10: mittlerweile glaube ich gibt es Angel Ticket wo durchaus mal ein Hundert da üblich ist.

00:49:14: aber das finde ich schon sehr out of range ja?

00:49:18: Aber gut bei jetzt heutigen Pre-Seat Phasen von irgendwie drei Millionen, fünf Millionen ist das natürlich auch Ja, aber war noch eine andere Zeit.

00:49:26: Heute muss oft sehr viel Geld schnell eingesammelt werden

00:49:30: Und diejenigen, die dich aus der Medienbranche kennen da war ja auch noch Maxdom und der Sozankverkauf.

00:49:36: Das führt dann jetzt in die Gegenwart.

00:49:37: also du hast dir einiges damit genommen.

00:49:39: vielleicht rücken wir jetzt an die mehr oder weniger aktuelle Stationen?

00:49:42: Genau sehr gerne!

00:49:44: Deswegen habe ich sozusagen die Waypoint-Station auch nochmal kurz erwähnt weil wie das so häufig ist wenn man als Berater arbeitet es sich dann manchmal die Möglichkeit ergibt für einen der Kunden doch wieder zu arbeiten.

00:49:57: Ich hatte mir ehrlicherweise eigentlich geschworen, nie wieder fest angestellt zu arbeiten wenn ich ehrlich bin.

00:50:02: Aber der Andreas Klein von der Splendid Medien AG hat mich gefragt ob ich eben nicht fest eingestellt zurückkommen möchte als Geschäftsführer der Vide... also Co-Geschäftsführerin der VideoCity.

00:50:13: mit mir zusammen ist noch der Hans Hänselight-Geschefzührer und auch der Gründer der Firma Und wie du gerade richtig gesagt hattest vor jetzt mittlerweile gut drei Jahren wurde die hat die VideoCiety Maxdom von ProSiebenSatEins übernommen.

00:50:27: Das war eben eines meiner Beratungsmandate und so kam dann der fließende Übergang in die Geschäftsführung.

00:50:34: Und dort habe ich dann sozusagen auch meine neue Liebe für den Mittelstand- und familiengeführte Unternehmen gefunden, was ich ja vorher nicht kannte.

00:50:42: Ja, und vor allem oft viele Entscheidungen treffen zu dürfen – zum müssen auch!

00:50:47: Was ist denn so jetzt?

00:50:47: Es wird mich ganz speziell interessieren….

00:50:49: Der Hintergrund vor so einer Akquisition wie MaxDorm ….

00:50:52: Was verspricht man sich davon?

00:50:53: Wie geht man damit so eine Marke um?

00:50:55: Also ich war ja bei der Acquisition selber nicht dabei, deswegen kann ich jetzt nur stellvertretend sprechen.

00:51:00: Aber einer der großen Gründe war das ist sehr technisch aber der Katalog.

00:51:05: mit Maxdom sind eben sehr viele Filme und Serieninhalte verbunden Und die nutzen wir also.

00:51:12: Maxdom gibt es weiterhin.

00:51:13: Wer auf maxdom.de geht kann dort oder eben entsprechende Apps auf den Smart TVs oder auf dem Mobile Kann dort Filme- und Serie auch ausleihen und kaufen.

00:51:23: Und wir sind mittlerweile aber gleichzeitig in das White Label Business eingestiegen.

00:51:27: Das heißt, einer unserer großen Kunden ist die O-Two Telefonika.

00:51:31: Wenn ich heute ein Film dort kaufe, dann steht zwar O Two Videothek drauf, aber er kommt von uns.

00:51:36: Wir haben die sogenannten Sublizenzrechte, die wir dort eben weitermachen und das war eine der spannenden Aufgaben, die sich dann dort gestellt hat weil unsere Sweet Sports sind wirklich mittlere und kleinere Telcos Und da gibt es natürlich nicht so wahnsinnig viele davon in Deutschland, die hat man schnell abgegrast.

00:51:53: Das heißt, man ist eigentlich gezwungen für den Wachstum ins europäische Ausland zu gehen als sind wir gerade dabei.

00:51:59: also wir haben schon Kunden in Holland im Benelux und strecken gerade die Füder in noch mehrere europäisch Märkte aus.

00:52:05: das sieht auch sehr gut aus.

00:52:06: und ja das ist sozusagen der ist immer wieder beim Thema Internationalisierung andere Märkte.

00:52:12: was aufbauen ihr seht es kommt immer wieder.

00:52:17: Zeit, die einteilen musst.

00:52:19: Wie klappt das?

00:52:20: Wie kriegst du das hin gerade mit diesen verschiedenen Themen, die du da doch bespielst?

00:52:24: Ja es kommt ja noch dazu dass ich jetzt seit drei Wochen auch wieder Co-Geschäftsführer einer weiteren Schwestergesellschaft von uns geworden bin.

00:52:32: Die Interactive ist ein technischer Dienstleister.

00:52:35: um's ganz kurz zu erklären wenn man Filme an Apple oder Amazon oder Netflix liefern will dann macht man das über eine spezialisierte Agentur oder Dienstleister und der dafür zertifiziert ist.

00:52:47: Und Interactive ist das!

00:52:50: So, wenn du nach meiner Zeit fragst, die ist natürlich jetzt gerade kompletter Fokus auf Video-City & Interactive Es kommt ja noch dazu ich lebe in München Die Firmen sind in Hamburg.

00:52:59: Ich bin zurzeit jede Woche in Hamburg.

00:53:02: Das macht große Freude weil wir da wie ich finde tolle Chancen haben in beiden Unternehmen Und sozusagen auch das Groundwork zu machen, dass man diese Chancen nutzen kann.

00:53:14: Da sind wir gerade mit Hochdruck dran und vielen neuen Leuten.

00:53:17: Ich freue mich sehr, dass ich eine alte Kollegin mit der ich die Kämpfe bei Apple gekämpft habe, die Doro Sommer gewinnen konnte als meine Chief Operating Officer in beiden Unternehmen.

00:53:29: Auch das ist sehr wichtig!

00:53:31: Dass man Menschen hat auf seiner beruflichen Reise mitnehmen kann, auf die man sich verlassen kann Und wo man eben auch weiß, dass man vielleicht mal etwas schwierigere Gewässer gemeinsam meistern und manifrieren kann.

00:53:55: Also wir sind in Hamburg, in der Factory Hammer Brooklyn.

00:54:02: Beide Unternehmen sind dort beheimatet.

00:54:04: das heißt wenn ich jetzt alle Freelancer mitzählen würde sind wir roundabout mit beiden Unternehmen zusammen so circa siebzig also natürlich logischerweise remotework modernes Unternehmen nie alle da und das sind sozusagen mal die nackten Zahlen.

00:54:21: Strategische Ausrichtung für die Videoseite hatte ich schon gerade gesagt.

00:54:24: Also, mich glaube es gibt grade eine große Chance im Streamingmarkt.

00:54:28: Thema Konsolidierung.

00:54:30: Es gibt auch ein Kostenthema.

00:54:32: also auch gerade die Telcos sind im Moment extrem unter Kostendruck und überlegen sich halt einfach viele... Es gibt ganz viele Legacy-Dienste, ne?

00:54:39: Also Maximum ist da fast prototypisch für das eben ganz viele sich jetzt das Balance-Sheet angucken und die P&L unsagen.

00:54:45: macht denn das noch so Sinn dass wir das selber betreiben?

00:54:48: oder kann das nicht einen Dienstleister dafür machen Und das ist da, wo wir die Hand heben.

00:54:52: Weil wir das natürlich idealerweise billiger abbilden können.

00:54:56: Das ist die Video Society Die Interactive auch hochspannend Wandelt sich gerade von einem Dienstleister wie ich es gerade gesagt habe Für die Falldelivery Archiving also die ganzen Filme müssen ja heute auch digitalisiert irgendwo vorgehalten werden.

00:55:10: Das in sich schon ein Geschäftsmodell.

00:55:12: Aber die Kollegen haben über die letzten Jahre eine eigene Software entwickelt, die heißt TOTOS.

00:55:18: Das ist eigentlich eine digitale Supply Chain Management Software spezialisiert auf diesen Streaming und Filmmarkt.

00:55:27: da sehen wir sehr große Chancen.

00:55:28: das heißt also da sind wir momentan auch ganz massiv in der Weiterentwicklung.

00:55:32: und ja also glaube ich gibt es noch einiges zu tun.

00:55:36: Die wird auf jeden Fall nicht langweilig.

00:55:37: Im Familienvater bist du ja auch noch, hast du vorhin angesprochen?

00:55:40: Wie wird's in dem Bereich des Mentorships weitergehen für dich mit deinem eigenen Beteiligungsgesellschaft?

00:55:46: wie wird es da weiter gaiten für Dich?

00:55:48: Ja die Beteilligungs-Gesellschaft ich habe jetzt in der Tat über die Waypoint ein erstes Aufsichtsratsmandat oder Boardmandat übernommen.

00:55:56: im Private Equity Umfeld Auch wieder Musikthema.

00:55:59: sehr spannend muss aber natürlich ehrlicherweise sagen, wenn ich mir nochmal auf mein Zeitsplit gucke.

00:56:04: Selbstverständlich ist im Moment der Fokus mehr bei der Videoseite und der Interactive.

00:56:09: Ich bin auch leider nicht mehr ganz so aktiv im Start-up Ökosystem wie es vielleicht vor drei vier Jahren hier in München war was ich ein bisschen schade finde.

00:56:17: Aber alles hat seine zeit.

00:56:18: ja das mag wiederkommen Freue mich jetzt gerade über meinen wirklich ersten Exit der gerade passiert während wir sprechen Und die Zeit wird kommen, wo ich mich auch da wieder mehr darum kümmern kann.

00:56:30: Mentoring muss sich ganz ehrlich gestehen steht im Moment auch ein bisschen hinten an.

00:56:34: Wobei ich durchaus hier und da gerne immer mit Rat und Tat zur Seite stehe wenn es die Zeit eben zulässt.

00:56:42: Abschließende Frage was treibt den Menschen Stefan Langefeld?

00:56:46: Was sind deine Interessen und welches Gewicht hat da Entertainment in privaten Kontext?

00:56:53: sehr schön Genau, dünne Frage Rami.

00:56:56: Die Frage stelle ich nämlich immer beim Einstellungsgespräch ist übrigens eine alte Apple Hiring Question die heißt What Drives You?

00:57:04: Und ihr müsst euch mal den Spaß machen diese Frage zu stellen aus dem Nichts heraus und die meisten Menschen haben darauf keine Antwort.

00:57:11: Dann kommen also sehr spannend ja und darüber kommt man dann finde ich auch über.

00:57:15: sehr schön in einer Diskussion die wir jetzt nicht mehr haben.

00:57:18: aber wir haben schon viel gesprochen.

00:57:20: Jetzt noch mehr fass auf, ne?

00:57:21: Das kennen

00:57:22: wir hier im Podcast.

00:57:22: Das wird zum Ende ganz oft noch ein Fass-Aufwachen.

00:57:24: Genau!

00:57:24: Noch

00:57:24: mal einen Fassaufwachen... Nein also was treibt mich an und ich werde es nie vergessen.

00:57:29: genau diese Frage hat Oliver eben auch gestellt damals.

00:57:31: Genau die gleiche Frage eigentlich, die du gerade gestellt hast Und mich treibt an wirklich Dinge aufbauen.

00:57:37: Also es gibt ja sozusagen eine Matrix, auch wieder anhand der Gaussian-Normalverteilung... ...dass jedes Unternehmen in jeder Phase einen gewissen Manager hat!

00:57:47: Es gibt den Gründer, es gibt den Aufbauern,... ...es gibt dem Manager und den Restrukturierer und den Abwickler.

00:57:53: Dann geht's wieder von vorne los.

00:57:54: Ich bin das habe ich über die Jahre und da kann ich immer nur Geduld all den jungen Kolleginnen und Kollegen sagen Also ich habe eine Weile gebraucht um zu verstehen, wo ich hingehöre.

00:58:05: Weil auch man ja sozialisiert wird oder vielleicht auch damals in der Zeit auch... Man muss als Manager alles können!

00:58:13: Aber das ist natürlich wie wir alle wissen

00:58:15: B.S.,

00:58:16: wie man so schön sagt und Ich hab rausgefunden für mich, ich bin der Aufbauer.

00:58:20: Ich wäre gerne ein Gründer, bin ehrlich, finde das wahnsinnig faszinierend.

00:58:24: Auch Gründern Kreativität diesen Wahnsinnigen Mut zu haben Das machen wir jetzt Ja Und ich spring hier Auch ältere Gründer, ich bin auch zum Beispiel bei Intel Next, da haben wir es wieder.

00:58:36: Auch Mentor und da hatten wir ganz viele älteren Gründern weil es um viel Scale-Ups geht also auch Gründers in meinem Alter Und das ist dann natürlich schon mal immer eine andere Nummer wenn man ein paar andere Verpflichtungen im Leben hat.

00:58:49: und dieses Aufbauen Das ist das was mich antreibt, dass es das was mir große Freude macht.

00:58:55: Ich finde auch lebenslang diese schlimme Worte lebenslange lernen So ein Schlagwort, aber ich finde Lernen ist ein wirkliches Privileg und es betrifft ja alles.

00:59:03: Neugierig sein!

00:59:05: Und das auch im geschäftlichen Kontext ausleben zu können, finde ich... Das ist das größte Geschenk.

00:59:10: Also das ist das was mich antreibt.

00:59:12: Sehr schönes Schlusswort Stefan.

00:59:13: vielen Dank hat viel Spaß gemacht mit dir zu reden.

00:59:16: Danke dass du bei uns warst.

00:59:17: Herzlichen Dank Stefan.

00:59:19: Ich danke euch.

00:59:22: Wenn euch die Folge gefallen hat unnatürlich auch die anderen von Rocky Talks

00:59:26: Dann dürfte ihr uns gerne bewerten auf Spotify bei Apple Podcasts

00:59:31: und über eisernspuren.

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